Spannbeton - Taktschiebeverfahren

Ruhrtalbrücke Rumbeck

Projekt

Talbrücke Rumbeck
Neubau der BAB A 46
Abschnitt Uentropp-Wennemen, BW 152

Bauherr

Westfälisches Straßenbauamt Meschede
Standort Soest

Daten

  • Taktschiebebrücke mit externer Vorspannung
  • Länge: 552,50 m (Nord)
  • Länge: 577,50 m (Süd)
  • Breite: 14,70 m (Nord + Süd)
  • Stützweiten: 42,8 - 2 x 55,0 - 3 x 47,5 - 54,7 - 4 x 42,2 - 33,8 m (N)
  • Stützweiten: 38,8 - 2 x 55,0 - 3 x 51,0 - 55,0 - 4 x 46,0 - 36,8 m (S)
  • Fläche: 16.610 m²

Leistung

Ausführungsplanung

Baubeschreibung

Die Ruhrtalbrücke Rumbeck überführt die BAB A 46 über die B 9, die DB-Strecke Hagen-Brilon und die Ruhr. Die 12-Feld-Brücke besteht aus zwei einzelligen massiven Kastenquerschnitten.

In Brückenlängsrichtung wurden die Überbauten ausschließlich mit externen Spanngliedern vorgespannt. Zur Aufnahme der Beanspruchungen im Bauzustand wurden gerade geführte externe Spannglieder verwendet. Diese wurden für den Endzustand teilweise gegen umgelenkte Spannglieder ausgetauscht.

Die große Schlankheit (l/h = 18,3) machte für den Vorschub besondere Maßnahmen erforderlich. Hierzu wurden beim Verschub über Felder mit mehr als 47,4 m Stützweite die Schnittgrößen durch eine an einem Pylon befestigte Hilfsabspannung reduziert. Dadurch war es möglich, das min. Kragmoment aus Eigengewicht auf 65% und das max. Feldmoment am Anschluss Vorbauschnabel/Überbau auf 78% der Werte ohne Pylon zu reduzieren.

Taktschieben mit Vorbauschnabel und Hilfsabspannung
Blick vom Pylonkopf
Primärvorspannung im Bauzustand
Vorspannung im Endzustand