Stahlverbund

Talbrücke „Oehde“ (Wupper)

Projekt

Talbrücke “Oehde” im Zuge der BAB A1
über die Wupper

Bauherr

Landesbetrieb Straßenbau NRW
Niederlassung Essen

Daten

  • Stahlverbundbrücke in Taktschiebebauweise
  • Länge: 418,30 m
  • Breite: 18,05 m
  • Stützweiten: 4,0 - 64,0 - 2 x 72,8 - 64,0 - 56,0 - 44,7 m
  • Fläche: 7.580 m²

Leistung

Ausführungsplanung

Baubeschreibung

Die BAB A 1 "Köln - Kamen" überquert das Tal der Wupper bisher mit einem Brückenbauwerk, dessen Gesamtquerschnitt sich aus zwei Fahrbahnen mit je zwei Fahrstreifen zusammensetzt. Für den vorgesehenen 6-streifigen Ausbau wird die Fahrtrichtung Kamen komplett auf ein neues Bauwerk verlegt, das parallel zur vorhandenen Brücke verläuft.

Die neue 7-Feldbrücke besteht aus einem einzelligen Stahlverbund-Kastenquerschnitt mit einer Konstruktionshöhe von ca. 3,70 m.

Der Überbau hat auf gesamter Brückenlänge einen konstanten Querschnitt. Zur Stützung der weit auskragenden Betonfahrbahn wird der Querschnitt mit seitlich angeordneten Druckstreben versehen. Die Druckstreben ihrerseits wirken in Verbindung mit einem kastenförmigen, die Kragplatte stützenden Längsträger. In Querrichtung ist die Fahrbahn somit eine über drei Felder durchlaufende Platte mit beidseitigen Auskragungen.

Der Überbau wird im Taktschiebeverfahren vom Widerlager Köln aus unter Verwendung eines Vorbauschnabels hergestellt und in 6 Abschnitten eingeschoben. Nach dem Endeinschub des Stahlüberbaus erfolgen das Verlegen von Betonfertigteilplatten und die Ortbetonergänzung der Fahrbahnplatte im Pilgerschritt-Verfahren.

Ansicht mit Vorbauschabel
Ansicht mit Vorbauschabel
Ansicht von unten
Stahlüberbau ohne Betonfahrbahn
Herstellung Betonfahrbahn
Ansicht fertiggestelltes Bauwerk