Talbrücke Berbke

Projekt

Talbrücke Berbke
Neubau der BAB A 46
Hagen - Meschede


Herstellung des Troges

2. Überbau beim Vorschub

Innenansicht des Hohlkastens

Bauherr

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Straßenneubauamt Münster


Daten

Taktschiebebrücke
Hohlkasten mit externer Vorspannung

Länge: 298,5 m
Breite: 2 x 14,75 m
Stützweite: 36,8 - 5 x 45,0 - 36,8 m
Fläche: 8.900 m²


Baubeschreibung

Die Talbrücke “Berbke” liegt im Zuge derBAB A 46 zwischen Hagen und Meschede. Der Bau der Brücke erfolgte Ende der 80er Jahre. Die Talbrücke war die erste in der Bundesrepublik Deutschland sowohl in Längs- als auch in Querrichtung teilweise vorgespannte Brücke.
In Querrichtung wurde die Fahrbahnplatte mit intern liegenden Monolitzen (ohne Verbund) vorgespannt. Die Vorspannung in Brückenlängsrichtung erfolgte mit externen, ohne Umlenkung gerade im Hohlkasten geführten Spanngliedern. Diese Vorgabe war in erster Linie darauf zurückzuführen, daß zum Zeitpunkt der Entwurfsbearbeitung noch keine ausreichenden Prüfergebnisse und Erfahrungen mit der dauerhaften Ausbildung von Umlenkstellen vorlagen.
Auf Spanngliedkoppelungen sollte entwurfsgemäß grundsätzlich verzichtet werden, statt dessen waren Übergreifungsstöße an den Spannlisenen vorgesehen. Als Längsspannglieder kamen Spannglieder des Vorspannsystems BBRV-SUSPA, Spanngliedtyp SUSPA VI (V = 2.340 kN bei 0,7 ßz) zum Einsatz. Die Herstellung der Brücke erfolgte im Taktschiebeverfahren.



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