Ruhrtalbrücke Rumbeck

Projekt

98262 - Neubau der A 46
Abschnitt Uentropp-Wennemen BW 152
Talbrücke Rumbeck von km 46+198,25 bis km 46+775,75


Taktschieben mit Vorbauschnabel und Hilfsabspannung

Blick vom Pylonenkopf beim Vorschub des zweiten Überbaus

Blick in den Hohlkasten mit Primärvorspannung

Vorspannung Endzustand

Bauherr

WSBA Meschede
Standort Soest
Detmolder Straße 7
59482 Soest


Daten

Taktschiebebrücke mit
externer Vorspannung
Länge: 552,50 m (Nord) 577,50 m (Süd)
Breite: 14,70 m (Nord + Süd)
Stützweiten: 42,8 - 2 x 55,0 - 3 x 47,5 - 54,7 - 4 x 42,2 - 33,8 m (N)
38,8 - 2 x 55,0 - 3 x 51,0 - 55,0 - 4 x 46,0 - 36,8 m (S)
Fläche: 16.610 m²


Baubeschreibung

Die Ruhrtalbrücke Rumbeck überführt die BAB A 46 über die B 9, die DB-Strecke Hagen-Brilon und die Ruhr. Die 12-Feldbrücke besteht aus zwei einzelligen massiven Kastenquerschnitten.

In Brückenlängsrichtung werden die Überbauten ausschließlich mit externen Spanngliedern vorgespannt. Zur Aufnahme der Beanspruchungen im Bauzustand werden gerade geführte externe Spannglieder verwendet. Diese werden für den Endzustand teilweise gegen umgelenkte Spannglieder ausgetauscht.

Die große Schlankheit (l/h = 18,3) macht für den Vorschub besondere Maßnahmen erforderlich. Hierzu werden beim Verschub über Felder mit mehr als 47,4 m Stützweite die Schnittgrößen durch eine an einem Pylon befestigte Hilfsabspannung reduziert.

Dadurch ist es möglich das min. Kragmoment aus Eigengewicht auf 65% und das max. Feldmoment am Anschluß Vorbauschnabel/Überbau auf 78% der Werte ohne Pylon zu reduzieren.



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