Description
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Die Fahrradstation wurde als Tiefgarage unter dem
Bahnhofsvorplatz in Münster mit Anschluß an den vorhandenen
Fußgängertunnel geplant. Aufgrund des hohen Grundwasserstandes im Baubereich
wurde das Bauwerk als „weiße Wanne“ im Schutz einer überschnittenen
Bohrpfahlwand als Baugrubenverbau ausgebildet. Zur Gewährleistung einer
wasserundurchlässigen Konstruktion ist eine möglichst zwangfreie Lagerung
der Einzelbauteile ideal. Fugen bilden immer Schwachstellen in einer
Konstruktion und sollten vermieden werden. Zur Erzielung einer weitgehend
zwängungsfreien Lagerung wurden bei den Einzelbauteilen folgende Maßnahmen
ergriffen:Die Deckenplatte wurde als Flachdecke konzipiert und außen auf
Gleitlagern aufgelagert. Die Stützen wirken als Pendelstützen. Die
Aussteifung erfolgt möglichst zwängungsfrei über die Wandbereiche in der
Mitte der Außenwände Die fugenlose Bauweise wird unterstützt bzw. durch die
teilweise Vorspannung der Bauteile ermöglicht. Durch die Vorspannung werden
die Querschnitte mäßig überdrückt, so dass Risse praktisch nicht auftreten
und die Konstruktion somit wasserundurchlässig wird. Bei der teilweisen
Vorspannung werden die Vorteile der schlaffen Bewehrung mit den Vorteilen der
vorgespannten Bewehrung derart kombiniert, dass sowohl ein dauerhaftes,
qualitativ besseres als auch wirtschaftliches Bauwerk entsteht.
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